Photovoltaik -Anlagen

Photovoltaik (PV)-Anlagen wandeln die Energie der Sonnenstrahlung in elektrische Energie um. Das Grundelement ist die Solarzelle, mehrere Solarzellen werden zu einem Solarmodul (PV-Modul) verschaltet.

Die wesentlichen Komponenten einer PV-Anlage sind PV-Module, Laderegler und Wechselrichter.

Da Sonnenenergie nur zeitlich begrenzt (Tag/Nacht) und in wechselnder Intensität (Sommer/Winter) zur Verfügung steht, besteht eine wesentliche Aufgabe bei der Planung von derartigen Anlagen darin, die elektrische Energie für den Bedarf außerhalb der Sonneneinstrahlung zu speichern.

Bei der sogenannten Inselanlage dient ein Batteriesystem als Speicher. Ein Laderegler sorgt für schonende Ladung der Batterien, verhindert also Überladung und Tiefentladung. Bei Bedarf kann der Gleichstrom aus dem Batteriesystem über einen Wechselrichter in Wechselstrom mit 230V und 50Hz gewandelt werden.

Inselanlagen bieten sich überall dort an, wo kein Strom aus dem öffentlichen Verbundnetz zur Verfügung steht. Typische Anwendungen sind die Elektrifizierung von Gartenhäusern oder Berghütten, aber auch die Stromversorgung ganzer Dörfer z.B. in entlegenen Gebieten Afrikas.

Bei einer Netzgekoppelten Anlage wird das öffentliche Verbundnetz als Elektrizitätsspeicher benutzt. Sie erzeugt Wechselstrom von 230 Volt und 50Hz., der in das Netz eingespeist wird und von irgendeinem an das Netz angeschlossenem Verbraucher genutzt wird..

Netzgekoppelte PV-Anlagen werden seit dem "Erneuerbare Energie Gesetz (EEG)" aus dem Jahre 2001 mit einem auf 20 Jahre garantierten Stromabnahme-Preis gefördert, der von dem für das Gebiet zuständigen Energie-Versorgungs-Unternehmen (EVU) vergütet wird

Netzgekoppelte Anlage erfordern neben PV Modulen und Wechselrichtern als Sicherheit eine Netzüberwachung (ENS), welche die Anlage im Fehlerfall vom Netz trennt.